TSV 1896 Aschbach
Hier spielt man aus Freude am Fussball!!!


Akrobatisch: Michael Weihrauch zeichnet viele Stärken aus. Der Aschbacher wurde daher auch zum besten Mittelfeldspieler in der Kreisliga A gewählt.

Er ist enorm laufstark, verfügt über eine sehr gute Technik und ist zudem noch torgefährlich, was seine 23 Treffer in der vergangenen Runde unter Beweis stellen. Für den TSV Aschbach ist Michael Weihrauch nicht nur deshalb ein "unheimlich wichtiger Spieler", wie sein Trainer Udo Flächsenhaar unterstreicht. Auch die Trainer und Funktionäre der Vereine in der Fußball-Kreisliga A wissen sein Können zu würdigen und haben ihn deshalb zum besten offensiven Mittelfeldspieler in der vergangenen Runde gewählt.

Treue zum Heimatverein

Michael Weihrauch ist ein waschechter Aschbacher. Keine Frage, dass er beim TSV alle Jugendmannschaften durchlaufen hat und seinem Heimatverein die Treue hält, seit er zu den Senioren hinzugestoßen ist. "Ich fühle mich beim TSV rundum wohl und verstehe mich mit jedem Mitspieler sehr gut. Warum sollte ich da wegen ein paar Euro zu einem anderen Verein gehen? Das muss nicht sein", begründet das bodenständige Mittelfeld-Ass seine Verbundenheit mit dem TSV.

Der Höhepunkt in seiner bisherigen Fußballerlaufbahn war der Aufstieg vor drei Jahren in die heutige Kreisoberliga unter dem damaligen Trainer Karl-Heinz Kneißl. "Das war schon eine tolle Sache", erinnert sich der 27-jährige Zimmerer, der zwar noch ledig, aber schon vergeben ist, gerne an die Feierlichkeiten.

In der vergangenen Runde zählten die Aschbacher zum erweiterten Favoritenkreis und erzielten auch einige beachtliche Ergebnisse. So nahmen sie dem späteren Meister SG Mitlechtern/Lörzenbach die ersten Punkte nach elf Spieltagen ab und gewannen in der Rückrunde beispielsweise beim Zweiten VfR Bürstadt. Es fehlte jedoch an der Konstanz, sodass am Ende nur Platz fünf heraussprang.

Dass dies aber nicht an Michael Weihrauch lag, unterstreicht sein Coach, der für seinen Führungsspieler voll des Lobes ist. "Er ist von seinem Auftreten her ein absolutes Vorbild, ob es bei der Trainingsarbeit oder im Spiel ist. Er versteht es, die Mannschaft mitzureißen und ist von daher schon immer mein Spielführer", hebt Flächsenhaar hervor.

Weihrauch ist technisch enorm beschlagen, überzeigt aber auch durch seine Laufstärke. "Was der an Metern macht in einer Begegnung, ist schon enorm", sagt Flächsenhaar. Zudem ist er sehr spielintelligent, kann sich schnell auf Spielsituationen einstellen und seine Mitspieler dementsprechend dirigieren. "Dazu kommt seine Torgefährlichkeit, 23 Stück in der abgelaufenen Runde sind für einen Mittelfeldspieler schon ein mords Klotz", macht der Trainer deutlich, wie wertvoll Michael Weihrauch für das Spiel des TSV ist.

Der zweite Aufstieg soll kommen

In der kommenden Runde soll nun der zweite Aufstieg in seiner Laufbahn in Angriff genommen werden. Angesichts Verstärkungen wie Torjäger Markus Knapp (FC Ober-Abtsteinach), Rückkehrer Carsten Weihrauch, ein Cousin von Michael, und Timo Riebel von der SG Wald-Michelbach sowie Dennis Fink von der SG Affolterbach/Wahlen gelten die Aschbacher als ein heißer Kandidat auf die Meisterschaft. Das sieht auch Michael Weihrauch so. "Wenn wir nicht mit dieser Mannschaft den Aufstieg schaffen, mit welcher dann?", fragt er sich.

Die Rückkehr in die Kreisoberliga hat ihm Andreas Keinz mit dem VfR Bürstadt gerade erst vorgemacht. Der torgefährliche Mittelfeldspieler wurde in unserer Rangliste auf den zweiten Platz gewählt. Die weiteren Plätze werden wieder von Odenwälder Fußballern belegt. Auf Position drei folgt mit Stefan Wagner der Führungsspieler der TG Trösel, der die Gorxheimertaler zur neuen Saison aber verlassen hat. Seine Lücke wird für Trainer Tobias Bernert kaum zu schließen sein, schließlich konnte der spiel- und zweikampfstarke Wagner schon höherklassige Erfahrung vorweisen. Ebenfalls unter die ersten Fünf haben es zwei Mittelfeldspieler des Meisters SG Mitlechtern/Lörzenbach geschafft. Julian Rettig ist einer aus der jungen Garde, der auf der linken Außenbahn dank seiner Technik und seiner enormen Dynamik viel Torgefahr ausstrahlt. Hinter ihm rangiert der Routinier der SG, Michael Gruß, der in der Kreisoberliga ein wertvoller Spieler sein wird.

Quelle: OZ vom 13.07.09



 

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