ASCHBACH.
SV Mörlenbach
geht in der Kreisliga A mit 2:0 in Führung, aber der Favorit
dreht das Spiel
Der TSV Aschbach hat’s
geschafft. Gestern Abend erreichte die Elf von Trainer Udo
Flächsenhaar mit einem hart umkämpften 4:2 gegen den
Tabellenvierzehnten SV Mörlenbach den vorzeitigen Aufstieg
in die Fußball-Kreisoberliga. Der zweite Tabellenplatz ist
dem TSV nicht mehr zu nehmen. Groß war der Jubel. Die
Meisterschaft kann nur noch Formsache sein. Der Favorit
bewies wie schon in der ganzen Saison bei Rückschlägen
Geduld und den Willen, das Spiel noch zu drehen. Das war
auch bitter nötig. Der SV Mörlenbach war hervorragend
eingestellt, kämpfte um jeden Ball, trug schnelle Konter vor
und war erfolgreich. Es war zweimal Damian Adamek, der
vollstreckte. Einmal nach Vorarbeit von Daniel Jäger und
dann mit dem Kopf nach einer Ecke von Kizgin: 0:2 (25).
Carsten Weihrauch verkürzte noch in Hälfte eins mit einem
Freistoß über die Mauer aus 20 Metern. Nach einer Flanke von
Sandro Riebel fiel Timo Riebel der Ball vor die Füße
(2:2/55.). Die beiden letzten Tore waren Markus Knapp
vergönnt: 3:2 nach Zuspiel von Michael Weihrauch und 4:2 mit
dem Kopf nach Flanke von Timo Riebel.
Trainer Udo
Flächsenhaar: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit
Druck umgehen kann. Und das schon die ganze Runde über.“
TSV Aschbach: Birn;
Wetzel, Carsten Weihrauch, Timo Riebel, Björn Riebel,
Michael Weihrauch, Dennis Fink (80. Frank Hartmann), Sandro
Riebel, Markus Knapp (78. Uli Haas), Dennis Riebel, Manuel
Fink.
SV Mörlenbach: Jakob (45. Schulze); Tobias Jäger, Adamek,
Hensel, Verbraeken, Bernauer (65. Barth), Kusci, Sauer (67.
Till Luhn), Daniel Jäger, Melzer, Kizgin.
Tore: 0:1, 0:2 Damian Adamek (19., 25.), 1:2 Carsten
Weihrauch (42.), 2:2 Timo Riebel (55.), 3:2, 4:2 Markus
Knapp (59., 68.).
Beste Spieler: Dennis Riebel, Markus Knapp, Timo Riebel /
Daniel Jäger, Damian Adamek.
Schiedsrichter: Jung (Sandbach) -
Zuschauer: 160 -
Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Timo Riebel (71./TSV)

Huckepack in
die Kreisoberliga: Dennis Fink trägt seinen Aschbacher
Mannschaftskameraden Sandro Riebel.