
Riesenjubel: Beim TSV Aschbach brachen am Donnerstagabend nach dem
4:2-Sieg gegen den SV Mörlenbach alle Dämme, denn durch den Heimsieg
stehen die Überwälder als erster Aufsteiger in die Kreisoberliga fest.
Am morgigen Sonntag braucht der Spitzenreiter nur noch einen Punkt, um
sich auch die Meisterschaft in der Kreisliga A zu sichern. Damit würde
eine Saison der Superlative die würdige Krönung finden.
Jetzt fehlt nur noch der Meistertitel
Eine Saison der
Superlative führt beim TSV Aschbach zum vorzeitigen Aufstieg / Voll des
gegenseitigen Lobes
Aufstieg: In der Geschichte des TSV ist der frühe Erfolg
ohnehin einzigartig. Aber auch im Vergleich mit den Bergsträßer
Fußball-Ligen muss man lange suchen. Sechs Spieltage vor Schluss hat
sich der TSV Aschbach mit 18 Punkten Vorsprung zumindest schon mal den
zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga A und damit vorzeitig den
Aufstieg in die Kreisoberliga gesichert. Der Erfolg wurde mit dem
4:2-Sieg am Donnerstagabend über den SV Mörlenbach unter Dach und Fach
gebracht. Seither feiert die Mannschaft mit Trainer Udo Flächsenhaar und
dem Vorstand mit Thomas Heiligenthal und Klaus Weihrauch ununterbrochen.
„Amtlich“ fehlt nur noch ein Pünktchen zur Meisterschaft, und das soll
bereits am Sonntag beim erstarkten TSV Auerbach geholt werden. „Deshalb
ist mit dem Feiern am heutigen Samstag erst einmal Schluss“, gibt
Weihrauch die Devise vor. Alle Beteiligten sind voll des gegenseitigen
Lobes: Vorstand an Mannschaft und Trainer, Mannschaft und Trainer an
Vorstand. Und alle sind erfüllt von Stolz, zu recht. Denn das war bisher
eine Saison der Superlative für den TSV Aschbach: Nach 24 von 30
Spieltagen ist der TSV Aschbach noch immer unbesiegt. Das ist bisher
selten einem Meister gelungen. Symptomatisch war das vorentscheidende
Spiel um den Aufstieg gegen den SV Mörlenbach. Auch hier lag der TSV
schon mit 0:2 zurück. Flächsenhaar. „Die Mannschaft beweist Moral, hat
den Willen, ein Spiel unbedingt noch zu drehen.“ Er wie auch Weihrauch
bemerkten schon eine gewisse Verkrampfung bei den Spielern. Doch die
wurde auch gegen Mörlenbach im Verlaufe des Spiels abgelegt. Flächsenhaar
kann die Aufzählung beliebig fortsetzen: Zuletzt lag man im Heimspiel
gegen den Tabellenzweiten Eintracht Bürstadt zweimal zurück. Der
Siegtreffer fiel fünf Minuten vor Schluss. In Ober-Abtsteinach und bei
der FSG Bensheim wurden die Spiele noch gedreht, gegen den FCO fiel der
Siegtreffer mit einem Mann weniger kurz vor Schluss, ebenso in
Groß-Rohrheim und auch in Bensheim beim FC 07 II war der TSV in den
letzten zehn Minuten zweimal erfolgreich. Es gab auch Kantersiege wie
das 6:1 gegen die SG Einhausen oder das 9:0 gegen den TSV Auerbach. Für
Flächsenhaar zeichnet es sich aus, dass auch nach der Pause Ende
November im Dezember weiter und hart trainiert wurde und im Training
immer alle gesunden Mann an Bord waren: „Uns hat der lange Winter nicht
zurückgeworfen“. Alle Mannschaftsteile von den Torhütern bis zum Sturm
sind sehr gut besetzt. Symptomatisch ist hier das Mittelfeld mit Sandro
und Timo Riebel sowie mit Michael Weihrauch zu nennen. Innerhalb der
Mannschaft stimmt es, wie Flächsenhaar betont, aber auch im Umfeld:
„Klaus Weihrauch und Thomas Heiligenthal haben für sehr gute
Rahmenbedingungen gesorgt.“ Bei den Baumaßnahmen um das Vereinsheim
herum waren die Spieler nach Feierabend und an den Wochenenden ebenso
zur Stelle. Und nicht zuletzt geht ein Lob an Sprecher Ali Baytürk, der
immer ansprechbar war und zuverlässig und eloquent die meist
erfreulichen Nachrichten vom TSV Aschbach weitergab.

Der Meistermacher: Defensivspezialist
Thorsten Wetzel lässt den Trainer des TSV Aschbach, Udo Flächenhaar,
hochleben.
Nach einem so großen Erfolg, den sechs Spieltage vor Schluss der Runde
gesicherten Aufstieg in die Kreisoberliga, ist es für den Trainer Udo
Flächsenhaar angebracht, seine Spieler des TSV Aschbach in die
„Einzelkritik“ zu nehmen:
Christian Birn (27, Torwart,
Elektroniker): Ein sehr zuverlässiger Torwart, der konstant eine gute
Runde spielt und stark auf der Linie ist. Gerhard Sauerwein (34,
Torwart, Sozialversicherungs-Fachangestellter): Er dirigiert die Abwehr
sehr gut, hat seine Stärken im Herauslaufen, war allerdings aufgrund von
Verletzungen wenig im Einsatz. Jens Fiederlein (22, Abwehr, Student):
Als Manndecker bringt er die Gegenspieler oft zur Verzweiflung. Er hat
einen schnellen Antritt. Dennis Fink (24, Stürmer, Kfz-Fachkraft): Er
ist ein brandgefährlicher, schneller Angreifer mit großem Kämpferherz.
Er gibt keinen Ball so schnell verloren und geht auch dahin, wo es weh
tut. Manuel Fink (28, Abwehr, selbstständig in der Kfz-Branche): Er ist
stellvertretender Spielführer und Abwehrchef. Er organisiert glänzend
die Defensive. Bei Vorstößen und Standardsituationen ist er stets
gefährlich, kopfball- und schussstark und ist oft genug der Turm in der
Schlacht. Markus Knapp (31, Stürmer, Angestellter): Er gilt als Knipser,
ist ein erfahrener Stürmer, der nicht viele Chancen braucht, und er ist
ein sicherer Elfmeterschütze. Björn Riebel (22, Abwehr,
Einzelhandelskaufmann): Er spielt grundsolide in der Abwehr, ist
aufgrund seiner technischen Fähigkeiten auch über Außen einsetzbar, ein
echter Teamplayer; bei jedem Training und im Spiel voll im Einsatz.
Sandro Riebel (19, Mittelfeld, Garten- und Landschaftsgärtner): Der
quirlige Flügelflitzer ist im ersten Jahr im Seniorenbereich sofort zum
Stammspieler gereift. Er ist technisch sehr versiert und hat einen guten
linken Fuß. Timo Riebel (27, Mittelfeld, Kfz-Mechaniker): Er ist
Regisseur und Organisator im defensiven Mittelfeld. Nach seiner Rückkehr
zum TSV ist er gleich zum Führungsspieler avanciert. Dennis Riebel (24,
Abwehr, Bankkaufmann): Er ist extrem zweikampfstark. Aufgrund seiner
Spielintelligenz und seines guten Stellungsspiels ist er als Allrounder
auf fast jeder Position einsetzbar. Manuel Selzer (24, Mittelfeld): Er
ist ein technisch versierter Spieler, der den „tödlichen Pass“ spielen
kann, und Freistoßspezialist. Carsten Weihrauch (24, Stürmer,
Speditionskaufmann): Der erfolgreichste Torjäger; er ist trickreich,
kaltschnäuzig und dribbelstark und schießt auch außergewöhnliche Tore.
Michael Weihrauch (28, Mittelfeld, Zimmermann): Er ist Spielführer und
Kopf der Mannschaft, immens laufstark sowie torgefährlich. Er wurde im
letzten Jahr zum besten Mittelfeldspieler der A-Klasse gewählt. Thorsten
Wetzel (24, Abwehr, Kuchenfachverkäufer): Er ist ein schneller
Abwehrrecke mit einem „Riesenbums“ und kompromisslos im Zweikampf.
Weiterhin kamen in der
Erfolgssaison 2009/10 in der ersten Mannschaft des TSV Aschbach zum
Einsatz: Dominik Bihn, Christopher Dörsam, Uli Haas, Daniel Jäger,
Florian Lindner, Daniel Patzak, Marcel Selzer, Marius Walz, Gökalp
Yesilbala und Frank Hartmann.
Quelle: OZ vom 24.04.10

Nicht nur Aufsteiger, sondern jetzt auch endgültig Meister: Mit dem
5:1-Sieg bei der TSV Auerbach setzte der TSV Aschbach einer
außergewöhnlichen Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft fünf Spieltage
vor Saisonende die Krone auf.
Zweifel schnell
ausgeräumt
TSV Aschbach liefert
mit 5:1-Sieg in Auerbach sein Meisterstück in der Kreisliga A ab / Frühe
Führung ist die Grundlage
Auerbach. Von Anfang an ließ der TSV Aschbach in Auerbach
keinen Zweifel aufkommen, dass er sein „Meisterstück“ mit einem Sieg
abgeben will. Nach sieben Minuten stand’s nach einem direkt ausgeführten
Freistoß von Timo Riebel schon 1:0 für die Gäste. In der Halbzeit führte
der Tabellenführer bereits mit 4:0. Die Partie endete mit 5:1 für die
Gäste.
Zudem patzten mit Eintracht
Bürstadt und FC 07 Bensheim II beide Verfolger. Sie erreichten nur ein
Unentschieden. Der uneinholbare Vorsprung von Aschbach ist somit auf 20
Punkte angestiegen. Mit 95 erzielten Toren ist die 100er-Schallmauer bei
fünf ausstehenden Spielen auch noch zu knacken. Bereits in der 19.
Minute erhöhte Michael Weihrauch nach Flanke von Sandro Riebel mit dem
Kopf auf 2:0. Sandro Riebel schlug auch die Flanke für das Tor 3:0 von
Dennis Fink in der 33. Carsten Weihrauch schlug noch in der ersten
Halbzeit mit einer schönen Einzelleistung zum 4:0 zu. Nach Wiederanpfiff
erhöhte er auf 5:0 nach schöner Vorarbeit von Markus Knapp mit einem
Schuss in den Winkel. Altunkaplan traf zum Ehrentreffer für Auerbach.
TSV Auerbach: De Matteis; Breitkopf, Dorfheimer, Taube (65. Schmitt),
Schulze, Kchibale, Habicht, Tobias Schmidt, Weis, Völker (46.
Altunkaplan), Mehidic.
TSV Aschbach: Sauerwein; Fiederlein, Carsten Weihrauch (72. Patzak),
Timo Riebel, Björn Riebel, Uli Haas, Michael Weihrauch, Dennis Fink,
Sandro Riebel (57. Markus Knapp), Dennis Riebel (54. Thorsten Wetzel),
Manuel Fink.
Tore: 0:1 Timo Riebel (7.), 0:2 Michael Weihrauch (19.), 0:3 Dennis Fink
(33.), 0:4, 0:5 Carsten Weihrauch (41., 60.), 1:5 Ümit Altunkaplan
(62.).
Beste Spieler: Cevat Mehidic, Tobias Schmidt / Sandro Riebel, Timo
Riebel, Carsten Weihrauch.
Schiedsrichter: Kollmer (Hirschhorn) -
Zuschauer: 100 (davon 80 aus Aschbach).
Quelle: OZ vom
26.04.10 |