TSV 1896 Aschbach
Hier spielt man aus Freude am Fussball!!!


Riesenjubel: Beim TSV Aschbach brachen am Donnerstagabend nach dem 4:2-Sieg gegen den SV Mörlenbach alle Dämme, denn durch den Heimsieg stehen die Überwälder als erster Aufsteiger in die Kreisoberliga fest. Am morgigen Sonntag braucht der Spitzenreiter nur noch einen Punkt, um sich auch die Meisterschaft in der Kreisliga A zu sichern. Damit würde eine Saison der Superlative die würdige Krönung finden.

Jetzt fehlt nur noch der Meistertitel

Eine Saison der Superlative führt beim TSV Aschbach zum vorzeitigen Aufstieg / Voll des gegenseitigen Lobes

Aufstieg: In der Geschichte des TSV ist der frühe Erfolg ohnehin einzigartig. Aber auch im Vergleich mit den Bergsträßer Fußball-Ligen muss man lange suchen. Sechs Spieltage vor Schluss hat sich der TSV Aschbach mit 18 Punkten Vorsprung zumindest schon mal den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga A und damit vorzeitig den Aufstieg in die Kreisoberliga gesichert.  Der Erfolg wurde mit dem 4:2-Sieg am Donnerstagabend über den SV Mörlenbach unter Dach und Fach gebracht. Seither feiert die Mannschaft mit Trainer Udo Flächsenhaar und dem Vorstand mit Thomas Heiligenthal und Klaus Weihrauch ununterbrochen. „Amtlich“ fehlt nur noch ein Pünktchen zur Meisterschaft, und das soll bereits am Sonntag beim erstarkten TSV Auerbach geholt werden. „Deshalb ist mit dem Feiern am heutigen Samstag erst einmal Schluss“, gibt Weihrauch die Devise vor.  Alle Beteiligten sind voll des gegenseitigen Lobes: Vorstand an Mannschaft und Trainer, Mannschaft und Trainer an Vorstand. Und alle sind erfüllt von Stolz, zu recht. Denn das war bisher eine Saison der Superlative für den TSV Aschbach: Nach 24 von 30 Spieltagen ist der TSV Aschbach noch immer unbesiegt. Das ist bisher selten einem Meister gelungen.  Symptomatisch war das vorentscheidende Spiel um den Aufstieg gegen den SV Mörlenbach. Auch hier lag der TSV schon mit 0:2 zurück. Flächsenhaar. „Die Mannschaft beweist Moral, hat den Willen, ein Spiel unbedingt noch zu drehen.“ Er wie auch Weihrauch bemerkten schon eine gewisse Verkrampfung bei den Spielern. Doch die wurde auch gegen Mörlenbach im Verlaufe des Spiels abgelegt.  Flächsenhaar kann die Aufzählung beliebig fortsetzen: Zuletzt lag man im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Eintracht Bürstadt zweimal zurück. Der Siegtreffer fiel fünf Minuten vor Schluss. In Ober-Abtsteinach und bei der FSG Bensheim wurden die Spiele noch gedreht, gegen den FCO fiel der Siegtreffer mit einem Mann weniger kurz vor Schluss, ebenso in Groß-Rohrheim und auch in Bensheim beim FC 07 II war der TSV in den letzten zehn Minuten zweimal erfolgreich.  Es gab auch Kantersiege wie das 6:1 gegen die SG Einhausen oder das 9:0 gegen den TSV Auerbach. Für Flächsenhaar zeichnet es sich aus, dass auch nach der Pause Ende November im Dezember weiter und hart trainiert wurde und im Training immer alle gesunden Mann an Bord waren: „Uns hat der lange Winter nicht zurückgeworfen“.  Alle Mannschaftsteile von den Torhütern bis zum Sturm sind sehr gut besetzt. Symptomatisch ist hier das Mittelfeld mit Sandro und Timo Riebel sowie mit Michael Weihrauch zu nennen. Innerhalb der Mannschaft stimmt es, wie Flächsenhaar betont, aber auch im Umfeld: „Klaus Weihrauch und Thomas Heiligenthal haben für sehr gute Rahmenbedingungen gesorgt.“  Bei den Baumaßnahmen um das Vereinsheim herum waren die Spieler nach Feierabend und an den Wochenenden ebenso zur Stelle. Und nicht zuletzt geht ein Lob an Sprecher Ali Baytürk, der immer ansprechbar war und zuverlässig und eloquent die meist erfreulichen Nachrichten vom TSV Aschbach weitergab.


Der Meistermacher: Defensivspezialist Thorsten Wetzel lässt den Trainer des TSV Aschbach, Udo Flächenhaar, hochleben.

Nach einem so großen Erfolg, den sechs Spieltage vor Schluss der Runde gesicherten Aufstieg in die Kreisoberliga, ist es für den Trainer Udo Flächsenhaar angebracht, seine Spieler des TSV Aschbach in die „Einzelkritik“ zu nehmen:

Christian Birn (27, Torwart, Elektroniker): Ein sehr zuverlässiger Torwart, der konstant eine gute Runde spielt und stark auf der Linie ist. Gerhard Sauerwein (34, Torwart, Sozialversicherungs-Fachangestellter): Er dirigiert die Abwehr sehr gut, hat seine Stärken im Herauslaufen, war allerdings aufgrund von Verletzungen wenig im Einsatz. Jens Fiederlein (22, Abwehr, Student): Als Manndecker bringt er die Gegenspieler oft zur Verzweiflung. Er hat einen schnellen Antritt. Dennis Fink (24, Stürmer, Kfz-Fachkraft): Er ist ein brandgefährlicher, schneller Angreifer mit großem Kämpferherz. Er gibt keinen Ball so schnell verloren und geht auch dahin, wo es weh tut. Manuel Fink (28, Abwehr, selbstständig in der Kfz-Branche): Er ist stellvertretender Spielführer und Abwehrchef. Er organisiert glänzend die Defensive. Bei Vorstößen und Standardsituationen ist er stets gefährlich, kopfball- und schussstark und ist oft genug der Turm in der Schlacht. Markus Knapp (31, Stürmer, Angestellter): Er gilt als Knipser, ist ein erfahrener Stürmer, der nicht viele Chancen braucht, und er ist ein sicherer Elfmeterschütze. Björn Riebel (22, Abwehr, Einzelhandelskaufmann): Er spielt grundsolide in der Abwehr, ist aufgrund seiner technischen Fähigkeiten auch über Außen einsetzbar, ein echter Teamplayer; bei jedem Training und im Spiel voll im Einsatz. Sandro Riebel (19, Mittelfeld, Garten- und Landschaftsgärtner): Der quirlige Flügelflitzer ist im ersten Jahr im Seniorenbereich sofort zum Stammspieler gereift. Er ist technisch sehr versiert und hat einen guten linken Fuß. Timo Riebel (27, Mittelfeld, Kfz-Mechaniker): Er ist Regisseur und Organisator im defensiven Mittelfeld. Nach seiner Rückkehr zum TSV ist er gleich zum Führungsspieler avanciert. Dennis Riebel (24, Abwehr, Bankkaufmann): Er ist extrem zweikampfstark. Aufgrund seiner Spielintelligenz und seines guten Stellungsspiels ist er als Allrounder auf fast jeder Position einsetzbar. Manuel Selzer (24, Mittelfeld): Er ist ein technisch versierter Spieler, der den „tödlichen Pass“ spielen kann, und Freistoßspezialist. Carsten Weihrauch (24, Stürmer, Speditionskaufmann): Der erfolgreichste Torjäger; er ist trickreich, kaltschnäuzig und dribbelstark und schießt auch außergewöhnliche Tore. Michael Weihrauch (28, Mittelfeld, Zimmermann): Er ist Spielführer und Kopf der Mannschaft, immens laufstark sowie torgefährlich. Er wurde im letzten Jahr zum besten Mittelfeldspieler der A-Klasse gewählt. Thorsten Wetzel (24, Abwehr, Kuchenfachverkäufer): Er ist ein schneller Abwehrrecke mit einem „Riesenbums“ und kompromisslos im Zweikampf.

 Weiterhin kamen in der Erfolgssaison 2009/10 in der ersten Mannschaft des TSV Aschbach zum Einsatz: Dominik Bihn, Christopher Dörsam, Uli Haas, Daniel Jäger, Florian Lindner, Daniel Patzak, Marcel Selzer, Marius Walz, Gökalp Yesilbala und Frank Hartmann.

Quelle: OZ vom 24.04.10


Nicht nur Aufsteiger, sondern jetzt auch endgültig Meister: Mit dem 5:1-Sieg bei der TSV Auerbach setzte der TSV Aschbach einer außergewöhnlichen Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft fünf Spieltage vor Saisonende die Krone auf.

Zweifel schnell ausgeräumt

TSV Aschbach liefert mit 5:1-Sieg in Auerbach sein Meisterstück in der Kreisliga A ab / Frühe Führung ist die Grundlage

Auerbach. Von Anfang an ließ der TSV Aschbach in Auerbach keinen Zweifel aufkommen, dass er sein „Meisterstück“ mit einem Sieg abgeben will. Nach sieben Minuten stand’s nach einem direkt ausgeführten Freistoß von Timo Riebel schon 1:0 für die Gäste. In der Halbzeit führte der Tabellenführer bereits mit 4:0. Die Partie endete mit 5:1 für die Gäste.

Zudem patzten mit Eintracht Bürstadt und FC 07 Bensheim II beide Verfolger. Sie erreichten nur ein Unentschieden. Der uneinholbare Vorsprung von Aschbach ist somit auf 20 Punkte angestiegen. Mit 95 erzielten Toren ist die 100er-Schallmauer bei fünf ausstehenden Spielen auch noch zu knacken.  Bereits in der 19. Minute erhöhte Michael Weihrauch nach Flanke von Sandro Riebel mit dem Kopf auf 2:0. Sandro Riebel schlug auch die Flanke für das Tor 3:0 von Dennis Fink in der 33. Carsten Weihrauch schlug noch in der ersten Halbzeit mit einer schönen Einzelleistung zum 4:0 zu. Nach Wiederanpfiff erhöhte er auf 5:0 nach schöner Vorarbeit von Markus Knapp mit einem Schuss in den Winkel. Altunkaplan traf zum Ehrentreffer für Auerbach.
TSV Auerbach: De Matteis; Breitkopf, Dorfheimer, Taube (65. Schmitt), Schulze, Kchibale, Habicht, Tobias Schmidt, Weis, Völker (46. Altunkaplan), Mehidic.
TSV Aschbach: Sauerwein; Fiederlein, Carsten Weihrauch (72. Patzak), Timo Riebel, Björn Riebel, Uli Haas, Michael Weihrauch, Dennis Fink, Sandro Riebel (57. Markus Knapp), Dennis Riebel (54. Thorsten Wetzel), Manuel Fink.
Tore: 0:1 Timo Riebel (7.), 0:2 Michael Weihrauch (19.), 0:3 Dennis Fink (33.), 0:4, 0:5 Carsten Weihrauch (41., 60.), 1:5 Ümit Altunkaplan (62.).
Beste Spieler: Cevat Mehidic, Tobias Schmidt / Sandro Riebel, Timo Riebel, Carsten Weihrauch.
Schiedsrichter: Kollmer (Hirschhorn) -
Zuschauer: 100 (davon 80 aus Aschbach).

Quelle: OZ vom 26.04.10



 

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